Die unbequeme Wahrheit über Suchmaschinenoptimierung

Veröffentlicht am 09. Dezember 2012

Die unbequeme Wahrheit ist: die wichtigste Person, um Ihr Ranking zu verbessern, sind Sie selbst. Das braucht Zeit, Wissen und Engagement von Ihrer Seite. Aber auch gleich eine gute Nachricht: Wir lassen Sie mit dieser Aufgabe nicht alleine.

Was Suchmaschinenoptimierung nicht ist

Die meisten Website-BesitzerInnen nehmen Suchmaschinenoptimierung (SEO) als ein Mysterium, eine dunkle Kunst, als eine Form moderner Zauberei wahr.

Von den ExpertInnen hören Sie gehemnisvolle Begriffe wie Landing Pages, Gateway-Seiten, Keyword-Dichte, Above the Fold, Backlinks, CTR, Duplicated Content und noch viele andere mehr. Das verstärkt natürlich das Gefühl, SEO sei etwas geheimnisvolles, komplexes, dessen Wissen sich nur einem kleinen Personenkreis offenbart. Das ist ein Irrglaube, der von zahlreichen Mitgliedern der SEO-Branche bewusst gefördert und aufrecht erhalten wird.

Selbstverständlich sind das alles (mehr oder weniger real) existierende Faktoren, Kriterien und Techniken. Selbstverständlich haben diese - bis zu oder ab einem gewissen Punkt - Ihre Berechtigung. Aber es ist absolut nicht notwendig, dass Sie als Website-BetreiberIn alle diese Dinge kennen, um Ihre Website nach vorne zu bringen.

Ich verwende selbst gerne das Wort "Hokuspokus", wenn ich mit KundInnen über meinen Teil der Arbeit bei der Suchmaschinenoptimierung spreche. Das ist in etwa das gleiche, was mein Automechaniker unter der Motorhaube macht, damit dieses eine Lämpchen neben dem Tacho aufhört zu blinken. Für mich ist das Hokuspokus, den ich weder verstehen möchte, noch muss. Was ich verstehen möchte, und mir mein Mechaniker immer wunderbar verständlich erklärt, ist: Warum hat das Lämpchen geleuchtet? Was kann ich tun um es zu vermeiden? Und wie reagiere ich am besten, wenn das wieder passiert? Oder kann ich es sogar mit wenig Aufwand selbst beheben?

Ähnlich verstehe ich meine Aufgabe, wenn ich Sie bei der Optimierung Ihrer Website unterstütze. Mehr zu meiner Aufgabe aber etwas später.

Das Problem mit der Suchmaschinenoptimierung: Das Ziel

Das größte Missverständnis im Zusammenhang mit der SEO liegt am Verständnis für das Ziel dieser Optimierung.

Der Grund, warum ich viel lieber das Wort "Website-Optimierung" statt "Suchmaschinenoptimierung" verwende, gibt meiner Meinung nach auch die Antwort nach dem wirklichen Ziel: Wir sollten Websites für Menschen erstellen und optimieren, nicht für Suchmaschinen. Das ist nämlich auch das, was Google zu tun versucht: Suchende mit für sie relevanten Inhalten zusammenführen.

Wenn Sie mehr Energie in den Kampf um eine gute Platzierung investieren, als für die Erstellung von guten und relevanten Inhalten, dann führen Sie einen ziemlich aussichtslosen Kampf.

Ein SEO Unternehmen, das Sie zur Verbesserung Ihres Rankings engagieren, kann alle Tricks anwenden, die es zur sogenannten "Optimierung" gibt. Wenn Sie Glück haben mit der Wahl dieses Unternehmens, das sind das die "erlaubten" Tricks, die Google nicht mit dem Rauswurf aus dem Index bestraft. Aber auch hier werden Sie auf lange Sicht verlieren, weil Google die Art und Weise, wie es Webseiten rankt, laufend verändert, um immer bessere und so genauere Ergebnisse zu liefern.

Also: Optimieren Sie für Menschen, nicht für Suchmaschinen.

Wie gute Optimierung funktionieren kann

Google macht kein Gehemnis daraus, wie man ein hohes Ranking erhalten kann. In seinen Qualitäts-Richtlinien für Webmaster sagt Google eindeutig:

  • Erstellen Sie Seiten in erster Linie für Nutzer, nicht für Suchmaschinen.
  • Täuschen Sie die Nutzer nicht.
  • Wenden Sie keine Tricks zur Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings Ihrer Website an.
  • Überlegen Sie, was Ihre Website einzigartig, wertvoll oder einnehmend macht. Gestalten Sie Ihre Website so, dass sie sich von anderen in Ihrem Bereich abhebt.

Quelle: Google Richtlinien für Webmaster

Was können Sie also tun?

  • Schreiben Sie einen Blog,
  • Geben Sie nützliche und relevante Tipps,
  • Veröffentlichen Sie Fallstudien,
  • Erstellen Sie eine "Fragen und Antworten"-Seite ("Q&A", "FAQ"),
  • Führen und posten Sie Interviews,
  • ...

Das sind nur ein paar Beispiele, wie Sie "nützliche Inhalte" erstellen können. Diese Liste ist natürlich beliebig erweiterbar, und es kommt sehr auf Ihre Branche, Ihre Angebote, Ihre Zielgruppen an, was Sinn macht und vermutlich funktioniert.

Der unangenehme Teil der Lösung

Und hier fängt es vermutlich an, unangenehm zu werden: Diese Arbeit kann Ihnen niemand abnehmen. Nur Sie selbst wissen, wie Sie arbeiten, was Sie ausmacht, was Sie unterscheidet; nur Sie selbst haben Ihr Expertenwissen.

Nur Sie selbst können einen Blog zu Ihrem Fachgebiet schreiben und sich darum kümmern, dass regelmäßig Aktualisierungen auf Ihrer Website durchgeführt werden.

Und das ganze braucht Zeit - durch diese langsame, organische und damit nachhaltige Optimierung kann und wird Ihre Website nicht über Nacht auf die Top-Platzierungen springen. Dafür bleibt sie dort, sobald wir sie einmal in den Top-Ergebnissen positioniert haben.

Der angenehme Teil des unangenehmen Teils

(Oder: Warum ich als "Website-Optimierer" doch nicht unnötig bin)

1. Die meiste Arbeit ist bereits getan

Nehmen wir an, Sie sind Ernährungsberaterin. Einige unserer KundInnen kommen aus dieser Branche, daher kenne ich mich da mittlerweile ein bisschen aus.

Den Großteil der nötigen Arbeit, um "nützliche Inhalte" auf Ihrer Website zu publizieren, haben Sie bereits getan: Sie besitzen Informationsblätter zu bestimmten Lebensmittelgruppen, zu den individuellen Anforderungen mancher Menschen, Sie haben einzigartige Kochrezepte, praktische Tipps für die richtige Ernährung, Sie kennen Lösungen, Lösungsansätze und eine Menge hilfreicher Tricks.

Teilen Sie dieses Wissen. Haben Sie keine Angst, dass man Sie als Expertin danach nicht mehr brauchen wird, weil man ja schon alles weiß - im Gegenteil: indem Sie dieses Wissen mit Ihren Website-BesucherInnen teilen, präsentieren Sie sich als Ernährungsexpertin mit einem umfassenden Fachwissen, die man gerne für eine individuelle, persönliche Beratung engagieren möchte.

Angenommen, Sie betreiben einen Blog als ErnährungsberaterIn. Sie posten in regelmäßigen Abständen Tipps, wie man sich auch dann richtig ernähren kann, wenn man im Büro nicht kochen kann oder einen ausgefüllten Terminkalender hat. Sie posten saisonale Rezeptvorschläge, die man ausprobieren kann. Sie geben Tipps, wie man seinem Immunsystem Gutes tun kann, wenn die Grippesaison vor der Türe steht. Und ich verspreche Ihnen: Viele Menschen werden Ihren Blog garantiert regelmäßig lesen, die Inhalte in sozialen Netzwerken teilen, und bei Fragen auf Sie zukommen.

(Natürlich habe ich noch viel mehr Tipps für ErnährungsberaterInnen, und ebenso für PhysiotherapeutInnen, PsychologInnen, ZahnärztInnen, Coaches - diese Tipps verrate ich Ihnen aber erst in unserem persönlichen Gespräch. Sehen Sie, so kann das funktionieren.)

2. Sie haben ja mich

Ich habe Ihnen jetzt nachdrücklich davon abgeraten, Ihre Suchmaschinenoptimierung auszulagern und nahegelegt, sich auf die Inhalte zu konzentrieren. Nachdem ich mich aber nicht selbst arbeitslos mache, und meine Unterstützung für Sie tatsächlich sinnvoll sein kann, schildere ich Ihnen jetzt, was ich für Ihre Website-Optimierung tun kann.

  • Ich achte darauf, dass Sie etwas tun.
  • Wenn Sie einmal anstehen, unterstütze ich Sie - inhaltlich oder technisch.
  • Um eine möglichst große Anzahl von Menschen aus Ihrer Zielgruppe zu erreichen, variieren wir die Keywords und berücksichtigen die Such-Arten der potentiellen BesucherInnen (z.B.: Lösungs-Googler vs. Problem-Googler).
  • Genau, die Zielgruppen - die definieren wir gemeinsam und überlegen uns, wie wir unterschiedliche Zielgruppen mit geeigneten Strategien erreichen können.
  • Ich kümmere mich darum, dass Ihre neu erstellten Blog-Einträge und Seiten von den Suchmaschinen rasch gefunden werden.
  • Beratend stehe ich Ihnen zu den technischen Aspekten, der Gliederung von Inhalten und dem Aufbau Ihrer Blog-Struktur sowie der Verwendung von Keywords und Überschriften zur Seite.
  • Ich erkläre Ihnen alles, was Sie wissen sollten, um den Großteil der Optimierung selbst vornehmen zu können.
  • Und dann ist da eben noch der technische Hokuspokus, meine Hauptaufgabe, Falls es sie interessiert, erkläre ich Ihnen das im Detail. Wenn nicht, verschone ich Sie damit.

Also, legen wir los!

Wenn Sie damit anfangen, selbst regelmäßig Texte für Ihre Website zu verfassen, werden Sie am Anfang vielleicht das Gefühl haben, dass Sie das nicht können und der erste Eintrag eine Quälerei ist. Der zweite Eintrag läuft dann schon besser. Nach dem dritten Eintrag macht es Ihnen schon richtig Spaß, und bald ist der "Blog-Abend" Teil Ihres Wochenplans, auf den Sie sich freuen.

Und Sie können das gute Gefühl haben, dass jemand an Ihrer Seite ist, der etwas von Website-Optimierung versteht:
Das Team von Designtiger Wien.

Ich freue mich darauf, in einem persönlichen Gespräch mehr über diese Optimierung zu erzählen, mir gemeinsam mit Ihnen eine Strategie zu überlegen und Ihnen noch eine Menge Tipps zu geben!

Michael Wilke

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Veröffentlicht am 09. Dezember 2012 | Themen: , ,

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