Online-Marketing: Abkürzungen und Kennzahlen

Veröffentlicht am 18. Juni 2013

Durch meine verstärkte Lehrtätigkeit in den letzten Monaten, unter anderem als Trainer für Online-Marketing am SAE Institute Vienna, habe ich mich wieder intensiv mit der Vermittlung von Onlinemarketing-Grundlagen beschäftigt.

Und immer mehr meiner KundInnen möchten nicht nur regelmäßige Berichte von mir bekommen, sondern kümmern sich selbst laufend um ihr Onlinemarketing und die Suchmaschinenoptimierung (warum das gut und notwendig ist, lesen sie hier), und kontrollieren dazu auch die Kennzahlen.

Ich möchte Ihnen heute ein paar gängige Abkürzungen und Begriffe erklären, mit denen Sie wahrscheinlich zu tun haben, wenn Sie die Statistiken ansehen oder Reports auswerten.

Abkürzungen und Kennzahlen

Visits, Besuche

Visits geben die Anzahl der Besucher Ihrer Website wieder. Jeder Aufruf einer Webseite wird als ein Besuch gezählt, unabhängig davon, wie oft der Besucher schon auf der Seite gewesen ist.

Unique Visitor, UV, Eindeutige Besuche

Anders als bei den Visits wird hier jeder Besucher nur ein Mal gezählt. Dieser Wert gibt also wieder, wie viele unterschiedliche Personen die Website angesehen haben.

Page Impressions, PI, Seiteneinblendungen

Ein Besucher kann auf Ihrer Webseite mehrere Unterseiten aufrufen. Dies bezeichnet man dann als Page Impressions, also wie viele Seiteneinblendungen durch die Besucher entstanden sind.

Cost per X, CPX, Kosten pro X, Kosten pro Ziel

Die Variable "X" steht hier für ein zuvor definiertes Ziel, beispielsweise Newsletteranmeldung, Kontaktanfrage oder Verkauf (CPS, Cost per Sale).

Berechnung:
Kosten für die Maßnahme dividiert durch Anzahl der erreichten Ziele. Sie investieren beispielsweise € 500,00 in eine Kampagne, die zu 20 Verkäufen führt. Ihr CPS (Cost per Sale) liegt bei 500 ÷ 20 = 25 also € 25,00 für einen Verkauf.

An dieser Kennzahl können Sie ablesen, ob diese Werbemaßname Sinn macht. Wenn Sie für einen Verkauf € 25,00 bezahlen und der durchschnittliche Ertrag pro Verkauf bei € 150,00 liegt, ist das ein guter Wert.

Conversion Rate, CR, Konversionsrate

Die Konversionsrate gibt das prozentuelle Verhältnis zwischen Klicks, z.B. auf Ihre Suchmaschinenwerbung, und einer bestimmten Aktion/Ziel wieder. Dieses Ziel kann auch hier wieder sein: Newsletteranmeldung, Kontaktanfrage, Verkauf,...

Berechnung:
Anzahl der erreichten Ziele dividiert durch die Anzahl der Klicks mal 100. Sagen wir, Sie erhalten durch Ihre Kampagne 400 Klicks = Besucher, von denen 20 einen Einkauf tätigen. Dann liegt Ihre Conversion Rate bei 20 ÷ 400 × 100 = 5%.

Ad Impression, Impression

Die Anzahl, wie oft Ihre Werbeanzeige gezeigt wurde.

Klick

Die Anzahl, wie oft Ihre Werbeanzeige angeklickt wurde.

Click-through-rate, CTR, Klickrate

Diese Zahl gibt das Verhältnis von Impressionen zu Klicks wieder, also wie oft Ihre Werbeanzeige im Verhältnis dazu, wie oft sie gezeigt wurde, angeklickt wurde.

Berechnung:
Klicks × 100 ÷ Impressionen. Bei 1.000 Impressionen und 60 Klicks ergibt sich eine CTR von 6%.

CPM, Cost per Mille, TKP/Tausenderkontaktpreis

Die Kosten für 1.000 Impressionen/Einblendungen.

CPC, Cost per Click, Kosten pro Klick

Das ist das Abrechnungsmodell, das häufig für Suchmaschinenwerbung oder Werbung in Sozialen Netzwerken verwendet wird. Hier wird der einzelne Klick entschädigt. Bei Suchmaschinenwerbung geben Sie beispielsweise an, wie viel Sie der Suchmaschine, die Ihre Werbung zeigt, für einen Klick maximal bezahlen möchten.

Noch Fragen?

Natürlich stehe ich Ihnen auch persönlich gerne bei Fragen oder Unklarheiten mit Ihren Reports zur Verfügung, ich freue mich auf Ihre Nachricht!

 

Veröffentlicht am 18. Juni 2013 | Themen: , , ,

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