Webdesign Trends für 2011

Veröffentlicht am 03. Januar 2011

Der Jahreswechsel ist unser Anlass für einen Rückblick auf das vergangene Jahr, und natürlich auch für einen Ausblick auf das neue. Wir ziehen Bilanz, freuen uns über Erfolge, analysieren Projekte, erkennen Entwicklungen und Trends. Da kommen wir natürlich nicht umhin, unseren Blog-Artikel vom Dezember "Web-Trends 2011", der sich mit den zu erwartenden Web-Trends für 2011 beschäftigt, ein wenig zu ergänzen: Was sind die Trends mit Schwerpunkt auf Gestaltung und Design? Ein paar Interessante Ansätze und Prognosen haben wir hier zusammengefasst.

Statische Webseiten sind "out",  die Interaktion nimmt zu

Mit der - immer noch steigenden - Popularität von Social Networks wie Facebook und Twitter lenkt sich der Fokus von Webdesignern immer stärker auf interaktive Websites. Die BesucherInnen möchten sich am Geschehen auf der Website aktiv beteiligen und mitwirken. Websites sollen den Dialog fördern, um BesucherInnen zu binden und zu einer häufigen Wiederkehr zu animieren.

Schnell soll's gehen: kürzere Aufenthaltszeiten der Besucher

Die steigende Menge an Informationen verändert auch unseren Umgang mit diesen Informationen: Die Dauer, wie lange sich BescuherInnen auf einer Website bewegen, nimmt ab. Navigationsstrukturen müssen verbessert werden um die Usability und die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Websites mit gut sichtbarer, intuitiver und sofort verständlicher Navigation erhalten mehr Aufmerksamkeit durch die BesucherInnen.

Typografie bekommt einen höheren Stellenwert

Durch die sinkende Aufenthaltsdauer erfahren wir auch, dass BesucherInnen die Seite nur noch überfliegen, schnell "scannen". Um diesem Nutzerverhalten gerecht zu werden, wird in den Bereichen Überschrift, Zwischenüberschriften, Einleitungstexten und Absätzen großer Wert auf rasche Auffindbarkeit der gesuchten Informationen gelegt. Hier spielt gut eingesetzte Typografie, die Wahl der richtigen Schriften und Schriftattribute, eine bedeutende Rolle.

Durch die weitere Browserunterstützung der Einbindung externer Schriftarten gibt es hier zusätzliche, nahezu unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten.

Webdesign goes Printdesign

Printdesign, wie wir es aus Zeitschriften und Magazinen kennen, läßt dem Inhalt viel Platz zum atmen. Prägnantere Schriften und größere Überschriften werden einsetzt, mehrspaltige Inhaltsbereiche dargestellt, die Organisation von Seitenelementen verändert. Das Magazin-Layout gewinnt immer mehr an Popularität.

Kopf- und Fußzeilen gewinnen an Bedeutung

Die Größe der Kopfzeile einer Webseite, dem so genannten "Header", nimmt zu. Zunehmend werden schon im Header-Bereich große, animierte Bilder eingesetzt, um den BesucherInnen sofort ein einmaliges visuelles Erlebnis zu bieten.

Am anderen Ende scheinen Tage der einzeligen Fußzeilen ("Footer" genannt) gezählt. Um den Besucher am Ende der Seite abzuholen und ihm dort weiterführende Informationen oder ein Menü zu bieten, werden Footer-Bereiche vergrößert und dafür genützt. Oftmals werden hier Sitemaps, Kurztexte oder gleichbleibende Navigationselemente angezeigt.

Die Bilder werden größer

Die Bildschirmauflösungen werden immer größer, die Internetverbindungen immer schneller. Auch wenn eine maximale Website-Breite von 960 Pixel immernoch aktuell ist, werden die eingesetzten Bilder auf den Webseiten immer größer. Dieser  Trend entwickelt sich parallel mit den immer größer werdenden Header-Bereich.

Das Ende von Flash auf Webseiten

Man möchte glauben, zu dem Thema sei bereits alles gesagt und es hätte sich endlich zu allen Webdesignern durchgesprochen, trotzdem werden laufend neue Homepages mit Flash-Intros oder vollständig in Flash programmierte Seiten online gestellt.

Ein Flash-Intro, das von suchmaschinen schlecht oder gar nicht gelesen werden kann, das ind en Vorschauergebnissen als grauer Fleck dargestellt wird, und das dem Besucher im besten Fall anzeigt, wie viele Minuten er noch ausharren muss, bis er die Webseite betreten darf - das verträgt sich einfach nicht mit den Kriterien für gutes Webdesign: Findability, Accessibility, Searchability und Usability.

Apple hat sich von Adobe Flash nicht mehr lizensieren lassen, das mobile Web erfährt zunehmend Zuspruch. Die wenigsten mobilen Geräte unterstützen die Darstellung von Flash. Es gibt technische Möglichkeiten, mit denen man die Funktionalität von Flash sehr gut ersetzen kann.

Veröffentlicht am 03. Januar 2011 | Themen: , ,

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